Drucken

freistil

 

Jugendmedientage Baden-Württemberg: Von Samaritern und Narzissten

Jugendmedientage Baden-Württemberg: Von Samaritern und Narzissten

Auf dem Weg zur erfolgreichen Karriere entbrennt in Jugendlichen ein Kampf: Egoismus gegen Altruismus!

 
 

Egoisten machen oftmals schneller Karriere, ohne dabei aber unbedingt besser für die angestrebten Führungsposten qualifiziert zu sein, behauptet eine Studie aus den USA. Die Gründe liegen auf der Hand: Mit dem Narzissmus geht eine gesunde Portion Selbstbewusstsein und reichlich Durchsetzungsvermögen einher. Ist für uns alle also bloßer Egoismus der Schlüssel zum Erfolg?

Ja, mag man meinen. So scheint der zukunftsorientierte Jugendliche heute im Wesentlichen für den Lebenslauf zu leben: Teure Auslandsaufenthalte werden bereits Jahre im Voraus organisiert. Praktikanten arbeiten für einen Hungerlohn, nur um dem Curriculum Vitae eine weitere Zeile hinzuzufügen. Das ganze Leben wird auf die berufliche Laufbahn ausgerichtet, soziale Kontakte und Verantwortungen leiden unter der Last der Zukunftsangst, die gerade zu Krisenzeiten auf uns Jugendliche abfällt.

„Lieber noch ein oder zwei Semester länger studieren!“

Das ist der falsche Weg, sagt Markus Maier, Vorstand des „dialog e.V.“, einer Organisation zur Förderung des deutsch-russischen Dialogs auf verschiedenen Ebenen von Politik, Wirtschaft bis hin zum Kulturbereich. Zeit müsse man sich nehmen für sein Studium, lieber noch ein oder zwei Semester länger studieren, um die Pflege seiner sozialen Kontakte nicht gänzlich aus den Augen zu verlieren. Partizipation in Vereinen statt eines Abends hinter den Lehrbüchern, ehrenamtliches Engagement statt zehn Punkten mehr in der Abschlussprüfung.

Menschen statt Maschinen

Lebenslauffetischisten sollten Folgendes nicht vergessen: Arbeitgeber suchen keine Maschinen, sondern immer noch Menschen. Menschen mit sozialer Kompetenz, Menschen mit Teamfähigkeit und Menschen, die trotz ihres Studiums weiterhin aktiv in der Gesellschaft engagiert sind. In der unübersichtlich gewordenen Geschäftswelt, kann ein Einzelgänger wenig ausrichten.

Egoisten – Gefahr für Jedermann

 

Und noch etwas zeigt die oben genannte Studie: Menschen, die auf das Gemeinwohl bedacht sind, treffen seltener als Egoisten riskante Entscheidungen. Wozu diese unter anderem führen können, zeigt die noch längst nicht überwundene Finanzkrise – und die macht sich bestimmt nicht gut im Lebenslauf.

Weiterführende Links

im Jugendnetz:

im weiteren WWW:

 

Der Franzose prahlt mit seinem berühmten „savoir vivre", die Italiener leben „la dolce vita" und in die spanische Kultur ist die allmittägliche Siesta fest integriert. Wir Deutschen gelten hingegen gemeinhin als hektische Spaßbremsen, die vom schönen Leben keine Ahnung haben. Sind wir wirklich so? Nein, sagen die thema-Autoren, und liefern uns Kostproben aus ihrem Leben. Genuss und schöne Momente - das ist extra lebensfreude.

extra lebensfreude: Das kommt im September 2010

Der Franzose prahlt mit seinem berühmten „savoir vivre", die Italiener leben „la dolce vita" und in die spanische Kultur ist die allmittägliche Siesta fest integriert. Wir Deutschen gelten hingegen gemeinhin als hektische Spaßbremsen, die vom schönen Leben keine Ahnung haben. Sind wir wirklich so? Nein, sagen die thema-Autoren, und liefern uns Kostproben aus ihrem Leben. Genuss und schöne Momente - das ist extra lebensfreude. >>>